er schnelllebigen Zeit und was heute noch Gültigkeit hat, ist morgen schon veraltet. Wer rastet, der rostet. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Es gibt noch etliche ähnliche Sprüche, die passend sind. Vor allem dann, wenn man sich mein Leben anschaut.

Im Schwabenland geboren, mittlerweile aber seit über 20 Jahren in Hessen wohnhaft. Gerne sportlich beim Laufen unterwegs und denkend beim Sitzen. Es gibt nichts bei mir, wofür es sich meiner Meinung nach nicht lohnen würde, einen Plan zu machen. Ich organisiere gerne und mag es – wie Hannibal im A-Team –, wenn ein Plan funktioniert. Und wenn nicht, dann bin ich offen dafür, mich anzupassen.

frank auf bank

Mittlerweile bin ich mitten in der Mitte des Lebens angekommen. Diese liegt statistisch gesehen bei 39,15 Jahren für einen Mann in Deutschland. Da bin ich ein ganzes Stück drüber, hoffe aber inständig, dass mir meine guten Gene helfen. Sowohl mein Opa, als auch meine Oma, wurden weit über 90 Jahre alt. Da muss doch was bei mir hängengeblieben sein.

Na ja, da mir immer deutlicher klar geworden ist, dass das Leben endlich ist, sehe ich heute vieles anders als noch in jungen Jahren. Ich würde sagen, dass ich deutlich bewusster lebe. Nicht unbedingt in der Form, dass ich extrem auf meine Gesundheit achte. Wobei ich mittlerweile vegetarisch lebe und keinen Alkohol mehr trinke. Trotzdem ist noch zu viel ungesunder und zu wenig gesunder Kram auf dem Speiseplan. Das bewusster leben bezieht sich aber eher darauf, dass sich meine Prioritäten verschoben haben und ich mehr auf mich selbst achte. Ich versuche es abzustellen, dass ich zu viel darauf achte, was andere toll finden und passe mich nicht mehr so leicht an.

frank und sammy

In der Mitte des Lebens sieht man auch klarer, was einem guttut und was nicht. Man ist bereit konsequenter zu sein und z.B. Menschen auszusortieren, die einem offensichtlich keinen Mehrwert bringen.

Unter anderem aus diesen Gründen, habe ich auch keinen Social Media Account mehr. Weder bei Facebook, X oder Instagram. Sogar mein Profil bei Strava gehört der Vergangenheit an. Letztendlich nimmt man auf diesen Plattformen doch nur aus zwei Gründen teil:

  1. Um seine Neugier zu stillen und zu schauen, was andere so treiben.
  2. Um sich selbst zu präsentieren und am besten Likes dafür zu erhalten.

Beides hat für keinen Mehrwert. Ich nutze die Zeit lieber für Dinge, die mir das Gefühl geben, mich zu erfüllen. Es gibt noch so viel, das ich erleben möchte. Egal ob in Sachen Hobbys oder Beruf. Es ist nie zu spät, die Weichen neu einzustellen und auf eine andere Schiene zu wechseln 😉

Somit wird es hier also immer wieder mal einen Auszug aus meinem Leben geben. Nicht um mich zu profilieren oder gar ein Netzwerk aufzubauen. Viel mehr möchte ich zeigen, dass es nie zu spät ist, noch mal umzudenken. Man muss sich nur trauen. Meist sind die Konsequenzen nur halb so wild, wie man sich es am Anfang ausmalt. Man gewöhnt sich letztendlich an alles. An die guten Dinge genau so, wie an die schlechten. Hauptsache man hat den Mut zur Veränderung.

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